BALI

Bali ist eine Insel voller netter Menschen, toller Natur, interessanten Tieren und eine Welt die in manchen Ecken unterschiedlicher nicht hätte sein können.

 

Fangen wir bei den Menschen an. Ich habe glaube ich keinen Balinesen getroffen, der unfreundlich, oder schlecht gelaunt war. Alle sind super kommunikativ und hilfsbereit! Da kann man sich definitiv an dem ein oder anderen Tag etwas von annehmen :)

Ein Teil der Balinesen sind Muslime, was interessant zu beobachten war, da wir zur Zeit des Ramadan dort waren. Es gab einige Veranstaltungen und jeden Tag unzählige Gebete, die man kilometerweit aus den vereinzelten Moscheen heraus hören konnte.

 

Die Natur auf der Insel hat mich ebenfalls besonders beeindruckt! So viel Grün, so viele unterschiedliche Pflanzen, so viel Wald! Einfach wahnsinnig schön. Und mit ihnen natürlich die zahlreichen Tiere. Affen, Schlangen, Geckos, Libellen... Wir haben teilweise Tiere gehört, die wir von den Lauten her überhaupt nicht einordnen konnten, so verrückt klangen diese :)
Und nicht zu vergessen, natürlich die zahlreichen Hunde und Katzen auf der Insel! Hier weiß ich aber leider nicht so genau, was ich darüber denken soll... Denn es gibt wirklich viele! Viele Straßenkatzen und -hunde, super zutraulich, aber auch super krank rein optisch! Den Katzen würde der Schwanz abgeschnitten, damit diese nicht mehr von Dach zu Dach springen können... Teilweise taten mir die Tiere sogar richtig leid und ich hätte sie am liebsten alle mit nach Hause genommen, oder zum nächsten Tierarzt gebracht.

 

Kommen wir nun zum Essen. Eines meiner Lieblingthemen! 

Man kann auf Bali unglaublich gut essen! Wir haben nicht einmal schlecht gegessen, sei es teuer gewesen, oder für 1€ am Strand.

Bali bietet eine Vielfalt an Essen, die mir vorher so überhaupt nicht bewusst war. Von ganz einfacher indonesischer Küche bis hin zu super hip und plantbased.

Sei es bei Restaurants, Boutiquen, oder Hotels, hier hat Bali tatsächlich auch ALLES zu bieten. Ziemlich häufig prallen hier meines Erachtens Welten aufeinander. 

 

Beispielsweise hast du dein Zimmer in einem 5 Sterne All Inklusive Resort, gehst raus und siehst direkt vor der Tür Wellblechhütten und super viel Müll!

Müll ist auf Bali auch so ein unschönes Thema... Denn den findet man dort wirklich überall, selbst im Meer! Es gibt aber auch tatsächlich so gut wie keine Mülleimer. Wir haben unseren Müll vom Strand über eine Stunde auf dem Roller transportieren müssen, bis wir diesen vernünftig wegschmeißen konnten. Einige Supermärkte und Lokale steigen langsam auf den "no plastic" Trend auf. Aber leider noch zu wenige. 

 

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Ubud

Ubud ist wirklich toll! Wir hatten 3 ganze Tage um uns den Ort und die Umgebung ausgiebig anzuschauen. Dafür haben wir uns einen Roller gemietet, um nicht von irgendwelchen Shuttles, oder Taxen abhängig zu sein. Bei dem starken Verkehr in der Stadt war das auch definitiv die richtige Entscheidung. 

 

Wir haben den Roller direkt im Hotel angemietet. Die Preise liegen hier bei ca. 5€ pro Tag.

 

In der Innenstadt von Ubud kann man toll einkaufen, essen und etwas trinken gehen! Auch hübsche Cafés in denen man Smoothies, Smoothiebowls und Kaffee findet, findet man dort an jeder Ecke.

 

Angeschaut haben wir uns in den 3 Tagen:

Den Monkey Forrest, die Reisterassen und den Pura Tirta Empul Tempel.

 

Und sonst haben wir sehr viel entspannt, gut gegessen und getrunken. 

 

Ich würde definitiv wieder hin. Denn bis auf den starken Verkehr und den ein oder anderen etwas nervigen Verkäufer ist Ubud ein wirklich netter Ort mit vielen tollen Geschäften, Cafés, Restaurants und Natur! 

 

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Gili Air

Angekommen in Candidasa haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, für 3 Tage auf die Gili Islands zu fahren. Es gibt drei Stück. Gili Trabanten - die Partyinsel, GiliMeno - die Honeymoon Insel und Gilt-Air - ein Mix aus beidem, für das wir uns auch letztendlich entschieden haben.

Von Candidasa aus sind wir eine halbe Stunde mit dem Roller in Richtung Padang Bay Harbour gefahren, haben uns dort 2 Return-Tickets gekauft, für umgerechnet 40€ und natürlich vorher schnell über das Internet ein günstiges Hotelzimmer auf der Insel gebucht.

Kaum hatten wir unsere Badesachen eingepackt, ging es auch schon los. Uns wurde gesagt, wir sollen min. eine Stunde vorher am Hafen sein - macht das nicht, denn dort ist es weder schön, noch ist es notwendig. Wir haben nämlich dann insgesamt knappe 2 Stunden warten müssen und sind dann knappe 2 Stunden mit dem Schiff in Richtung Gili Islands gefahren. Mein Tipp hier - sucht euch einen Platz im freien. Dort werdet ihr zwar nass, aber das ist nicht so schlimm wie 2 Stunden bei 50Grad und ca. 100% Luftfeuchtigkeit unter Deck zu sein.

 

3 Tage inkl. An-und Abreise sind definitiv zu wenig. Das Inselfeeling und die Ruhe und Gelassenheit auf der Insel laden definitiv zu längeren Aufenthalten ein. Da die Insel recht klein ist, konnte man alles ganz einfach zu Fuß machen. Wir waren toll essen, haben am Strand gelegen, sind an der Promenade entlang gebummelt und haben den Abend am Strand in netten Bars und Restaurants ausklingen lassen.

 

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Hotels

Ubud - Das Suarti Boutique Village ist eine Art kleines Resort mit vielen kleinen "Strohvillen". Diese sind wirklich stylisch und schön eingerichtet und bieten zudem eine Menge Platz. 

Das Resort liegt ca. 10 min. mit dem Roller vom Zentrum Ubuds entfernt. 

Nebenan findet man einen leckeren Mexicaner und ein tolles Kaffeehaus. 

 

Da wir nach dem zweiten Tag keine Lust mehr auf den Hauptpool hatten, haben wir uns ein kleines Upgrade gegönnt. 

Eine Strohvilla mit Privatpool!

 

Das war mein absolutes Highlight! Ab da gab es jeden Morgen Frühstück am Pool und Abends hat man den Tag mit einem Bierchen am Pool beendet. So lässt es sich definitiv leben!

 

Gili AirAngekommen auf Gilt Air fühlt es sich an, wie im Paradies. Entspannte Menschen, tolle Bars und keine Autos - sondern nur Pferdekutschen und Fahrräder. Auf unserem Weg zum Hotel haben wir eine Kleinigkeit gegessen. Angekommen, waren wir zunächst sehr verwirrt, denn das Hotel war eine komplette Baustelle. Keine Rezeption, kein Pool, kein Restaurant...

Wir waren natürlich ziemlich enttäuscht über diese Fehlbuchung. Glücklicherweise waren zumindest die Zimmer fertig und auch sehr ansprechend eingerichtet. Das Frühstück wurde von der Eigentümerin selbst zubereitet und uns jeden morgen ins Zimmer gebracht.

 

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